Kita-Wochenende 2009

Fahrt zum Groß Väter See

Der Sonntag:

Der Sonntag begann ohne Abreisestress. Die Häuser mussten erst bis 15 Uhr geräumt sein, so dass nicht der übliche morgendliche Ferienhausstress den Morgen bestimmte, sondern nach einem langen Frühstück wieder ein Morgenkreis wartete. Die Frage nach "dem Himmel" stellte Pip (Rosa) an seine Mutter (Uschi), und gerührt und gespannt lauschten alle Pips vorgetragenen Gedanken. Dann stand neben der Möglichkeit zu einer weiteren Yogastunde noch ein Waldspaziergang auf dem Programm. Zuerst gingen die Teilnehmer des Waldspaziergangs in kleinen Grüppchen einen vorbereiteten Pfad entlang und mussten sich Gegenstände merken, die nicht in den Wald gehörten, und die die Nachhut einsammelte. Das barg nicht ganz ernst gemeinten Diskussionsstoff über die Frage, ob ein Frühstücksei zu einem anständigen Sonntagsfrühstück auch den Bewohnern des Waldes zuzugestehen sei. Danach ging es weiter zu einem Seilpfad, an dem man sich mit verbundenen Augen einen kleinen Hang hinauf tasten konnte. Oben angelangt wurden Stöcker gesucht und ein Stocktanz versucht. Danach ging es weiter und es wurden vier sehr aussagekräftige Kunstwerke geschaffen: "Krokodil und Hase", "Hirsch am Meer", "Spinne im Netz" und "Schlange am Boden". Alles aus Gegenständen, die man im Wald findet - eine sehr unbestimmte Anforderung, wenn man nur genug mit in den Wald nimmt.

Nach der Rückkehr stand die letzte gemeinsame Mahlzeit auf dem Programm. Müde Kinder und Eltern genossen die wiedergekehrte Sonne auf der Terrasse des Speisesaals. Während nun doch der mitgeschleppte Hausrat wieder in die Familienkutschen zurückverlagert werden musste, nutzten viele Ausflügler noch einmal die Bademöglichkeit am See, bis dann gegen 15 Uhr auch die letzten Abschied nahmen und die Heimreise - auf optimierten Routen - antraten.

Am folgenden Montag schlichen müde aber glückliche Wurzelkinder, Wurzelerzieher, und Wurzeleltern zur Kita.

Fazit: Ein unvergessliches Wochenende mit hohem Erinnerungspotenzial für alle und natürlich vor allem für die kleinen abenteuerlustigen Wurzelkinder.

Bericht verfasst von Gesa-Maria Rustemeyer

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