Ein Wurzeltag für die Eltern

Bericht der Hochseilartisten

Als wir im Hasenwald ankamen erwarteten uns bereits wilde Seilinstallationen. In einer Höhe von bis zu 4 m waren die Seile über einen mäßig vertrauensvoll aussehenden Querast geworfen worden, dazu gab es zwei Klettergeschirre und eine Glocke – ganz oben, am höchsten Punkt.

Nach einer kompetenten Einführung und Demonstration von Ulli und Erik waren wir an der Reihe. Einer nach dem Anderen legte das Geschirr an, kletterte hochkonzentriert bis nach oben, läutete die Glocke, was jedes mal mit Applaus der anderen bedacht wurde, und landetet schließlich glücklich und ein wenig stolz wieder auf dem sicheren Waldboden. Die Anfängliche Sorge über das Knarren und Knacken in dem tragenden Ast war bald vergessen – schließlich können Bäume sprechen.

Das Klettern sollte aber längst noch nicht alles gewesen sein. Während die einen unter Ullis Obhut kletterten wurde ein paar Meter weiter nach Eriks Anweisungen ein großes Spinnennetz geknüpft, welches nach der Klettertour manch einem als Platz zum Ausruhen und genießen diente.

Wer dann wieder Kraft gesammelt konnte noch auf einem zwischen zwei Bäumen gespannten Seil balancieren und einmal mehr im Geiste die Seilartisten im Zirkus bewundern.

Und noch etwas war im Angebot – Knoten, Knoten, Knoten!
Genau genommen waren es sieben Knoten, die man können musste, um die legendäre Knotenprüfung zu bestehen. An diesem Tag wurden unter den strengen Augen von Erik und Uli drei Knotenpass Prüfungen abgelegt und bestanden. Herzlichen Glückwunsch Neubesitzern des heiß begehrten Knotenpasses!

So hatte die Hochseilgruppe einen aufregenden und schönen Vormittag – vielen Dank Ulli und Erik!

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